Unsere Vorjurys setzen sich aus Mitgliedern des Berliner Hörspielfestival e.V. und interessierten Hörbegeisterten aller Facon zusammen. In jeder Jury ist jeweils mindestens ein blindes Mitglied. Pro Vorjury gibt es 4-8 Teilnehmende, die anhand eines festen Kriterienkatalogs kompetent und fair entscheiden. Unsere Bewertungskriterien sind: Story / Skript, Sounddesign / Musik, Darstellende /Sprechende (falls vorhanden), Idee / Originalität, Relevanz / Recherche, Spaß / Spannung / Unterhaltung.
Alle Stücke werden für die Beurteilung in der Vorjury anonymisiert, um Voreingenommenheit auszuschließen.
Falls auch Du Lust hast, in unseren Vorjurys mitzuwirken, melde Dich unter info@berliner-hoerspielfestival.de – wir freuen uns über Partizipation! Einzige Bedingung: Du darfst nicht in einer Wettbewerbskategorie in die Vorjury, bei der Du selbst ein Stück eingereicht hast. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich.
Die Fachjury, die unseren Hauptpreis – Das lange brennende Mikro – vergibt, besteht aus 3-5 handverlesenen Hörspielprofis, die ein versiertes Fachwissen mitbringen.
Die Vorjurys 2026
Das lange brennende Mikro (20 bis 60 Minuten)
Andreja Andris, Pauline Rohn, Anja Penner, Maximilian Bartels, Carsten Schneider, Frank Andris
Das kurze brennende Mikro (5 bis 20 Minuten)
Jochen Meißner, Anja Penner, Kerstin Kuhnekath, Özge Yildiz, Maximilian Bartels, Fabienne Dür
Das glühende Knopfmikro (1 bis 5 Minuten)
Jochen Meißner, Kerstin Kuhnekath, Jürgen Edelmann, Christian Matiack, Rainer Delgado, Josef Maria Schäfers
Der MikroFlitzer (maximal 60 Sekunden)
Andreja Andris, Frank Andris, Christian Matiack, Maximilian Bartels, Paloma Padrock, Eos Felina Maria Habermann
Die Fachjury 2026

Jochen Meißner (Vorsitz)
Jochen Meißner, Hörfunkkritiker, Feature-Autor und Herausgeber von Texten zu Geschichte und Ästhetik des Hörspiels. 2006 bis 2010 künstlerischer Leiter des Hörspielsymposions an der Eider, Rendsburg. Bert-Donnepp-Preis für Medienpublizistik 2014 (Besondere Ehrung). Betreibt die Website http://hoerspielkritik.de und ist Teil des Leitungsteams des Berliner Hörspielfestival.

Ludwig Berger (Gewinner des LBM 2025)
Ludwig Berger is a sound artist, composer, and radio author. His works grow out of an ongoing, intimate exploration of the acoustic phenomena of specific places — and what they hold: the air bubbles of an Alpine glacier, the hidden movements of a bog, the porous acoustics of his parents’ house in Alsace. Working at the intersection of acoustic ecology, deep listening and poetic storytelling, he studied electroacoustic composition and was a research associate at ETH Zurich from 2015 to 2022. His work has been recognized with Grand Prix de l’Académie Charles Cros and featured in The New York Times, and presented at the Venice Architecture Biennale. Ludwig Berger lives in Tiohtià:ke/Montreal.

Nina Kronjäger
Wird in den 90ern bekannt mit dem Kinofilm „Abgeschminkt“, es folgen „Typisch Mann“, „Ostwind“ und „DARK“. Arbeitet rund 20 Jahre mit René Pollesch, später mit andcompany&Co und Amina Gusner. Wirkt in Hörstücken mit von Dunja Arnaszus, Tim Staffel, René Pollesch, Albrecht Kunze, Caroline Böttcher und als Ermittlerin im Radio Tatort Verden an der Aller. Mitgründerin der Performance Gruppe SLIDERS. Mutter von Zwillingen.
http://www.sliders.one

Robbie Sandberg
Als blindes Kind Sound-Basteleien mit Kassettenrecordern und Reel-To-Reel-Maschinen. 1990 erste eigene Band. Erfahrungen mit Mischpulten und Multitracking. Seit 1997 aktiv im freien Radio. Seit 2007 Ko-Organisator eines jährlichen Krimi-Hörspiel-Workshops. Erste Erfahrungen mit Software-Schnitt. Regie und Produktion von mehr als 24 Hörspielen. Seit 2017 offSight-Podcast des DBSV-Jugendreferats. U.a. Audio-Tutorials zu Audacity und GarageBand. Audiophil, Geräuschesammler, Autodidakt

Friederike Wigger
Geboren 1965 in Berlin, landete sie nach einem Studium und mehreren Praktika im Kulturleben beim Radio. Seit vielen Jahren ist sie Regisseurin für alle Arten von Radiokunst – Hörspiel, Feature, Literatur, Wissenschaft, Podcast und Hörbuch – auch konzipiert sie Audiostationen für Ausstellungen und Museen.
Dreimal hat sie den Robert Geisendörfer Preis für Regie erhalten, zuletzt 2023 für das Hörspiel „Campo“ von Laura Uribe (DLF Kultur 2022), das auch den Prix Italia 2023 erhalten hat. Seit 2019 macht sie Regie für Kinderhörspiel. Zwei dieser Stücke erhielten den MDR Kinderhörspielpreis, (2020 „Wir nannten ihn Tüte“, 2025 „Räuberessen“ – beide Stücke von Frauke Angel).
bisherige Mitglieder der Fachjury:
Beatrix Ackers, Saeed Al-Batal, Jasmina Al-Qaisi, Beate Andres, Dunja Arnaszus, Bibiana Beglau, Ruth Johanna Benrath, Andreas Bick, blablabor (Annette Schmucki, Reto Friedmann), Dominik Busch, Mariola Brillowksa, Martin Daske, Rainer Delgado, Anne Dessau, Golo Föllmer, Susanne Franzmeyer, Melina von Gagern, Natascha Gangl, Barbara Gerland, Ulrike Haage, Andreas Hagelüken, Elke Heinemann, Tom Heithoff, Frank Kaspar, Cornelia Klauß, Ursula von Keitz, Oliver Kontny, Marie von Kuck, Bettina Kurth, Michael Mander, Ania Mauruschat, Barbara Meerkötter, Frederike Moormann, Claes Neuefeind, Elisabeth Panknin, Anja Penner, Tom Peuckert, Dietrich Plückhahn, Wolfgang Rindfleisch, Tina Saum, Eran Schaerf, Robert Schoen, Alexander Schuhmacher, Jens Sparschuh, Blanka Stolz, Nele Stuhler, Oliver Sturm, Anouschka Trocker, Antje Vowinckel, Reinhard Walter, Marianne Wendt, Katrin Zipse
