/ Installationen

/ Installationen

Fr – So, 2. – 4. September,  14.00 – 22.00 Uhr

/ Gebetomat
von Oliver Sturm

Der Gebetomat stellt die kleinste Form eines spirituellen Raums dar. Gedacht für Bahnhöfe, Flughäfen, Raststätten und andere öffentliche Orte, bietet er den Passanten eine Gelegenheit zur inneren Einkehr. Der Besucher hat die Möglichkeit, Gebete aus den großen Weltreligionen und zahlreichen anderen Glaubensrichtungen und religiösen Gemeinschaften anzuhören. Es steht ihm frei, die Kabine als Rückzugsort zum eigenen Gebet oder nur zum Zuhören zu nutzen.
“Ich halte die – dem Denken Andy Warhols verwandte – Idee einer automatenhaft herstellbaren Erzeugung religiösen Gefühls für einen sehr zeitgenössischen Gedanken.“ (Oliver Sturm)

Gebetomat im Netz

Fr – So, 2. – 4. September, 14.00 – 22.00 Uhr

/ 1001 Minutes for Ukraine
initiiert von Cristiana Coletti und Wolfgang Hamm

Das Projekt „1001 Minutes for Ukraine“ wendet sich an alle, die mit Tönen und Klängen, Worten und Sätzen ihr Mitgefühl mit dem unter einem Angriffskrieg leidenden ukrainischen Volk ausdrücken wollen.
Das Projekt ist ein „work in progress“. Einminuten-Stücke aus aller Welt setzen sich zu einem akustischen Mosaik von Gedanken, Worten, Stimmen und Klängen zusammen, zu einem „offenen Werk“, in dem viele unterschiedliche Blickwinkel auf das, was geschieht, zusammenfließen. Das Ziel des Projekts ist es, ein akustisches Zeitzeugnis zu kreieren, das die schrecklichen Ereignisse des Krieges, unsere Reaktionen, unsere Ängste und unsere Betroffenheit auf einer künstlerischen, poetischen Ebene reflektiert, die – über die aktuellen Ereignisse hinaus – zur universellen Reflexion über Krieg und Zerstörung werden kann.
In einer Installation können die bereits produzierten Stücke gehört und um eigene Hörminuten ergänzt werden – zum Beispiel direkt vor Ort im Hörspielmobil.
1001 Minutes for Ukraine
1001 Minutes for Ukraine im Netz