Knallfunken oder Der Missbrauch von Heeresgerät

Als ein wei­te­res Vor­spiel zum 6. Ber­li­ner Hör­spiel­fes­ti­val im nächs­ten Jahr (24.–26.4.2015) brin­gen wir am

Don­ners­tag,  den 5. Juni um 20.00 Uhr
im Café ana y otto, Tha­er­str. 19, 10249 Ber­lin:

Knallfunken oder Der Missbrauch von Heeresgerät

Krieg im Hör­spiel seit 1914. Eine klei­ne Medi­en­ge­schich­te mit Marsch­mu­sik
Von Jochen Meiß­ner
Mit: Astrid Mey­er­feldt und Bern­hard Schütz
Im O-Ton: Uwe Streich, Ronald Ste­ckel, Ulri­ke Haa­ge, Jür­gen Becker
Pro­duk­ti­on: D-Kul­tur, Redak­ti­on: Bar­ba­ra Ger­land

Soundmirror - Knallfunken

Die Geschich­te des Krie­ges in den akus­ti­schen Auf­zeich­nungs- und Über­tra­gungs­me­di­en beginnt vor Radio und Hör­spiel. Die berühm­te Kriegs­re­de von Kai­ser Wil­helms II. an das deut­sche Volk („Es muss denn das Schwert nun ent­schei­den“) vom 6. August 1914 wur­de zwecks Über­lie­fe­rung erst 1918 einem Pho­no­gra­phen anver­traut. Die Zwi­schen­zeit fül­len Mil­lio­nen Tote. Der Ers­te Welt­krieg war Geburts­hel­fer des Radi­os als Echt­zeit­me­di­um. Der ger­ne zitier­te Ter­mi­nus vom Radio als „Miss­brauch von Hee­res­ge­rät“ geht auf die Fun­ker zurück, die für die Front­sol­da­ten nicht nur mili­tä­ri­sche Mel­dun­gen durch­ga­ben, son­dern auch Zei­tungs­ar­ti­kel vor­la­sen oder Unter­hal­tungs­mu­sik sen­de­ten. Auto­ren von Andre­as Ammer bis Orson Wel­les, von Ernst Johann­sen bis Chris­ti­an Lol­li­ke haben sich in ihrer Kunst­form – dem Hör­spiel – mit unter­schied­lichs­ten For­men des Krie­ges aus­ein­an­der­ge­setzt.

Pro­log: Vor­krieg
Aus den Grä­ben in den Äther
Exkurs: Das Prin­zip Live
Das Radio als Instru­ment
Der Kampf um den Äther
Epi­log: Nach­krieg

ana-y-otto

Das nächs­te Vor­spiel gibt es am Don­ners­tag, den 3. Juli 2014.

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