Warum?

Berliner Hörspielfestival

Das Festival des Freien Hörspiels

Begegnungen

Hör­spie­le und Fea­tures lau­fen in der Regel im Radio, von CD oder Smart­pho­ne. Das Publi­kum lauscht allein oder in kleins­ten Grup­pen – mit Kopf­hö­rern auf dem Sofa, mit Kuschel­kis­sen im Bett, beim Bügeln oder beim Auto­fah­ren. Auf jeden Fall ist man oft allei­ne beim Hören und so gut wie nie kön­nen Hör­spiel­ma­cher/-innen die leuch­ten­den Augen ihres Publi­kums sehen.

Allei­ne und mit Kopf­hö­rern zu hören ist gut und rich­tig. Beim Ber­li­ner Hör­spiel­fes­ti­val geht es aller­dings um das kol­lek­ti­ve Hören, das gemein­sa­me Erleb­nis aller hör­spiel­in­ter­es­sier­ter Men­schen. Wenn der Fun­ke zum Publi­kum über­springt, wäh­rend die Macher/-innen mit klop­fen­den Her­zen ihre Stü­cke noch ein­mal anders wahr­neh­men, als beim Abhö­ren daheim. Denn die Begeg­nun­gen zwi­schen Mache­rin­nen und Machern, Publi­kum und Gleich­ge­sinn­ten sind es, die das Fes­ti­val för­dern will um das freie Hör­spiel vor­an­zu­brin­gen.

Das Freie Hörspiel

Freie Hör­spie­le (doku­men­ta­ri­sche For­men, Sprach- und Klang­ex­pe­ri­men­te) im Sin­ne des Ber­li­ner Hör­spiel­fes­ti­vals e.V. sind Stü­cke, die in Eigen­ver­ant­wor­tung der Mache­rin­nen und Macher und ohne redak­tio­nel­le Vor­ga­ben ent­stan­den und pro­du­ziert wor­den sind.

Das bedeu­tet: das freie Hör­spiel braucht sich an kei­ne Kon­ven­tio­nen oder Sen­de­for­ma­te zu hal­ten, an kei­ne tech­ni­schen Stan­dards, an kei­nen wohl­tem­pe­rier­ten Schau­spie­ler­ton, an kei­ne tra­dier­ten Ästhe­ti­ken oder die sons­ti­gen übli­chen Qua­li­täts­kri­te­ri­en. Tabus gibt es nicht, selbst Stil­le – sonst der hor­ror vacui des Radi­os – ist erlaubt.

Wettbewerbe und Preise

Das Ber­li­ner Hör­spiel­fes­ti­val wid­met sich aus­schließ­lich frei­en Pro­duk­tio­nen: in den Gen­res Hör­spiel, doku­men­ta­ri­sche Form (Fea­ture), Sprach- und Klang­ex­pe­ri­ment.

Es gibt drei Kategorien/Wettbewerbe für die man sei­ne Pro­duk­tio­nen ein­rei­chen kann:

/// DAS GLÜHENDE KNOPFMIKO  für Stü­cke bis max. 5 Minu­ten Län­ge

/// DAS KURZE BRENNENDE MIKRO für Stü­cke bis max. 20 Min. Län­ge

/// DAS LANGE BRENNENDE MIKRO für Stü­cke bis max. 60 Min. Län­ge

Die bei­den kur­zen For­ma­te wer­den vom Publi­kum prä­miert, das lan­ge von einer unab­hän­gi­gen Fach­ju­ry.

Seit dem 6. Ber­li­ner Hör­spiel­fes­ti­val 2015 wird /// Der Mikro­F­lit­zer für Stü­cke bis 60 Sekun­den Län­ge aus­ge­schrie­ben.

Zielgruppen und Programme

Das Fes­ti­val rich­tet sich an alle hör­spiel­in­ter­es­sier­ten Men­schen!
Die the­men­be­zo­ge­nen Pro­gramm­blö­cke wer­den jeweils vor Fes­ti­val­be­ginn auf unse­rer Home­page prä­sen­tiert. Von kryp­tisch bis intel­lek­tu­ell, von Pro­pa­gan­da bis Expe­ri­ment, von Kla­mauk bis Action – es gibt viel zu ent­de­cken und jeder kann sich sein eige­nes Pro­gramm aus den Blö­cken zusam­men­stel­len.

Datenbank

Die Infos zu allen Hör­spie­len, die im Fes­ti­val lau­fen oder dazu ein­ge­reicht wor­den sind, sind in einer Daten­bank zu fin­den. Die Daten wer­den von den Machern zur Ver­fü­gung gestellt. Dort fin­det man auch die Mög­lich­keit Kot­akt zu Hör­spiel­ma­che­rin­nen und -machern her­zu­stel­len.

Ort und Zeit

Nach den bei­den ers­ten Open-Air-Fes­ti­vals im Strand­bad Wei­ßen­see, dem drit­ten in der Thea­ter­ka­pel­le Fried­richs­hain, dem vier­ten im Dock 11 fin­det das Ber­li­ner Hör­spiel­fes­ti­val seit­dem
im Thea­ter­dis­coun­ter, Klos­ter­str. 44, 10179 Ber­lin statt – die 8. Auf­la­ge vom 24. bis 26. März 2017.

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