Das 8. BHF 2017 – Der Ablaufplan 1

Pro­gramm­fly­er ders 8. BHF 2017 als PDF zum Her­un­ter­la­den

8. BHF 2017 Trai­ler

/// Freitag, 24. März

18.30 /// Fes­ti­val­er­öff­nung
Mode­ra­ti­on: Her­mann Boh­len & Jochen Meiß­ner

18.45  /// fremd­kör­per / 59:21
von Tina Saum
Fremd-Sein in einer unbe­kann­ten Stadt und Spra­che, in der Hei­mat: Das Stück erzählt von einer Frau, die 1991 mit 20 Jah­ren aus Lju­bi­ja (Bosnien/Herzegowina) nach Stutt­gart kam.

19.50 /// Melo­dy minus one. Eine Jagd / 41:30
von Ant­je Vowinckel
Wie fängt man eine Dia­lekt­me­lo­die? Mit dem Mikro-Kescher oder mit der Erin­ne­rung? Eine Klang­kom­po­si­ti­on aus Imi­ta­ti­ons­ver­su­chen.

20.40–21.15 /// Pau­se

21.15 / Der Mikro­F­lit­zer
Der schnells­te Wett­be­werb der Mikrohör­spie­le mit einer maxi­ma­len Län­ge von 60 Sekun­den und die­ses Jahr mit dem Satz „Das ist doch kom­plett erlo­gen“. Das Publi­kum wählt sei­nen Favo­ri­ten.

01 / Phi­lip Bösand: Fake-Views / 01:00
„Ham’se mal ‚nen Reim auf -ogen?“

02 / Eve­lyn Blu­men­au: DoiDoi / 00:49
Die Lüge zwi­schen den Lau­ten. Eine rhyth­mi­sche Stan­ze zwi­schen D und Äh.

03 / Chris­ti­na Baron: Dts­dT­KoPL-Erleuch­tung / 01:00
Wie spricht man bloß die­sen Titel aus? Die Mikro­F­lit­zer-Apo­theo­se.

04 / Clau­dia Weber: Mes­ser scharf. Ein Zun­gen­bre­cher / 00:59
Drei­und­drei­ßig Wör­ter sind sechs­und­zwan­zig zuviel. Aber wel­che bloß?

05 / Maja Das Gupta: Lau­ter Lei­se / 00:59
Wie kann die Wahr­heit laut wer­den, wenn die Lüge schreit?

06 / Nick-Juli­an Leh­mann: Die Brex­it­flit­ze­rin / 01:00
If I vote out, yeah? I can´t go Dis­ney­land, Paris, and see Min­nie and Mickey.

07 / Sebas­ti­an Hocke: Laza­rus­ef­fekt / 00:59
Kryp­to­zoo­lo­gen auf der Jagd nach der Woll­fuß­bi­ber­rat­te – kann das wahr sein?

08 / Tho­mas Mül­ler & Anne Krger: Wir haben schon Pfer­de vor der Oper kot­zen sehen / 00:59
Wie es wirk­lich ist, weiß nicht mal ein Enzy­klo­pä­dist.

09 / Fan­ny Frohn­mey­er & Flo­ri­an Fischer: Klang­gene­tik / 00:59
Die Wie­der­ent­de­ckung der Klang­gene­tik – das ist doch kom­plett erlo-gen.

10 / Johann Otten & Mar­vin Ester: Ist Kunst gefähr­lich (Wenn einem ein Denk­mal auf den Kopf fällt) / 00:58
Wann wird Kunst gefähr­lich? Wenn die Fall­hö­he zu groß wird.

11 / Kers­tin Kuh­ne­kath: Kunst­rech­nen / 01:00
Der Mikro­F­lit­zer mit dem „Bing“?

12 / Chriz­zi Hei­nen: Im Pass­bild­au­to­ma­ten / 01:00
Im Kampf mit der Bio­me­trie. Eine wah­re Geschich­te.

13 / Ant­je Meichs­ner: gedicht­kom­plott / 00:59
Oh See­le, wir­ke präch­tig
Ach
Fan­ge Blü­te prei­send
Oh pflü­cke Sei­de
Lei­se
Lie­be falsch
Geheim das ist
Doch kom
Plett erlo­gen
Ach

21.45 / Der Mikro­F­lit­zer
Ver­lei­hung des Publi­kums­prei­ses per Applauso­me­ter.

22.00 /// Kein Dach Kein Boden  / 31:22
von Ami­na Gus­ner
Anhand authen­ti­scher Abschieds­brie­fe und Poli­zei­pro­to­kol­le von sechs Selbst­mör­dern wer­den deren Leben fik­tio­na­li­siert. Sie tref­fen im Stück in einem akus­ti­schen Über­gangs­raum auf­ein­an­der – nicht mehr lebend, noch nicht wirk­lich tot.

 

/// Samstag, 25. März

18.30 /// Begrü­ßung
Mode­ra­ti­on: Giu­sep­pe Maio

18.35 /// Der Klang vom St. Johann  / 32:37
von Flo­ri­an Hohn­horst & Pau­la Reis­sig
Wie klingt die Stadt, in der wir leben? Was pas­siert, wenn wir uns ein­mal ganz auf unse­re akus­ti­sche Umge­bung ein­las­sen? – Klang­ex­pe­di­tio­nen durchs Bas­ler St. Johann-Quar­tier.

19.15 // Das kur­ze bren­nen­de Mikro
Der Wett­be­werb der Kurz­hör­spie­le mit einer Län­ge von 5–20 Minu­ten. Das Publi­kum wählt sei­nen Favo­ri­ten.

01  // Die Fri­sur ist Neben­sa­che / 17:20
von Ralf Haar­mann
Ein Gespräch zwi­schen Fri­seur und Kun­de, zwi­schen Non­sens und Tie­fe. Ist der Fri­seur nun intro- oder extro­ver­tiert? Er redet wie auf Auto­pi­lot und wird vom Kun­den immer wie­der ange­sta­chelt.

02 // Sp(b)rechblasensprachprobe / 07:26
von Hel­mut Host­nig
Sprach­spie­le­ri­sche Ver­dich­tung und Col­la­gie­rung von Polit- und Nach­rich­ten­sprech aus den Schlag­zei­len 2016 die Flücht­lings­kri­se betref­fend.

03 // Das hier ist für Dich / 19:20
von Maja Das Gupta
Das Stück zeigt eine Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen Toch­ter und Vater. Nicht zuletzt die aktu­el­le Debat­te um Geflüch­te­te hat die bei­den ein­an­der ent­frem­det. So redet sie sich etwas von der See­le ohne zu wis­sen, ob sie gehört wird.

04 // An Eter­nal Joke / 09:55
von Dul­vin Juni­ver­se xtc
Im dif­fu­sen Nebel aus Sound und Wort emp­fan­gen Dul­vin Juni­ver­se xtc Grü­ße, Bot­schaf­ten und Rät­sel.

05 // Ran­dom Dudet­te – Epi­so­de 2 / 07:32
von Anna-Sophie Fritz
Der All­tag braucht Hel­dIn­nen, die über Gut und Böse, rich­tig und falsch, schlau und blöd ste­hen. Sie ist der Dude links hin­ten, der doch kei­ner ist. Sie ist viel mehr. Wo immer Taten war­ten, ist sie zur Stel­le. Who would do that? Ran­dom Dudet­te would do that!

20.40–21.15 /// Pau­se
Mode­ra­ti­on: Robert Schoen

06 // Vul­kan / 19.26
von Mario­la Bril­low­ska
Der Vul­kan brach aus. Maña­na Brzo­zadrzew­ska koch­te gera­de ihre ver­seuch­ten Schuh­soh­len, als der geschlechts­lo­se Flücht­ling Didi aka Bari Meng an der Tür klopf­te, in die Woh­nung drang, nach neu­en Schu­hen ver­lang­te, sich als Spi­on und Nach­fah­re Astrid Lind­grens ent­pupp­te und letzt­lich zum Mars flog.

07 // Über mei­ne Füße / 07:28
von Chris­ti­ne See­fried & Jura­te Bra­gi­nai­te
Ein Ver­such sich selbst zu ent­flie­hen.

08 // Ste­chen, Bren­nen, Hobeln / 19:35
von Tom Heit­hoff
Sei­ne Kar­rie­re als Schön­heits­chir­urg muss­te Lorenz Eber­le wegen sei­ner zitt­ri­gen Hand früh auf­ge­ben. Also eröff­ne­te er ein Nar­ben­stu­dio. Hier lebt er sich aus. Tat­too ist out, der Trend geht in die Tie­fe. Man zeigt sei­ne Wun­den. Und wenn man kei­ne hat, lässt man sich ein­fach wel­che machen.

09 // Ein Würst­chen / 05:50
von Mara Ittel
Eine Wurst erzählt von ihrem Dasein und ihrer Ent­ste­hung. Sie erzählt von einer Hal­le, von Musik, von gro­ßen Klam­mern und lau­ten Sägen. Sie redet über Darm und Gewür­ze – bis zu ihrem Ende.

22.30–23.00 /// Pau­se

23.00 /// Flat Chat / 20:37
von Owl Yeah
Zwei Frem­de tref­fen sich im Netz. Ein Dia­log ent­steht im Zwi­schen­raum von Real­li­fe und Chat – Ein­bli­cke in zwei Wel­ten und Lebens­räu­me und ein Stück sogar dahin­ter … Ein Hör­spiel nach IRC-Pro­to­kol­len, bereit­ge­stellt von J.W.

23.30 // Das kur­ze bren­nen­de Mikro
Ver­lei­hung des Publi­kums­prei­ses für das bes­te Hör­spiel mit einer Län­ge von 5–20 Minu­ten.

 

/// Sonntag, 26. März

18.30 /// Begrü­ßung
Mode­ra­ti­on: Mari­on Czo­gal­la & Sil­via Vor­mel­ker

18.45 /// Vor­erst nie­mals Chi­ca­go / 40:40
von Ste­phan Roiss & Tor­to­ma
Die Geschich­te einer Freund­schaft. Mit sich selbst.

19.30 / Das glü­hen­de Knopf­mi­kro
Der Wett­be­werb der Kurz­hör­spie­le mit einer Län­ge bis 5 Minu­ten.
Das Publi­kum wählt sei­nen Favo­ri­ten.

01 / Short Ran­ge Devices / 01:51
von bla­bla­bor
sen­den & emp­fan­gen, fre­quenz­be­rei­che, kom­mu­ni­ka­ti­ons­li­ta­nei: schu­mann-reso­nanz u-boot-kom­mu­ni­ka­ti­on puls­uh­ren zeit­zei­chen­sen­der funk­uh­ren ter­res­tri­sche navi­ga­ti­on ama­teur-funk­dienst lang­wel­len­rund­funk mit­tel­wel­len­rund­funk …

02 / Zap­pen / 01:06
von Hel­mut Host­nig
Rhyth­mi­sie­rung von Sil­ben, Wort- und Satz-Frag­men­ten aus dem TV von vor 14 Jah­ren. Beim Zap­pen mit­ge­nom­me­ne Klän­ge deu­ten wie­der Geschich­ten an, die erzählt wer­den wol­len.

03 / Fly High / 04:56
von Valen­tin Jahn & Flo Pan­hölzl
Das Stück berich­tet anhand von Ver­hör­pro­to­kol­len über das Auf und Ab der Dro­gen­sucht eines Abhän­gi­gen: Abso­lu­te Eupho­rie und tota­ler Absturz, Eksta­se und Depres­si­on. Die Pro­to­kol­le (Geheim­stu­fe 2) ber­gen jedoch ein schmut­zi­ges Geheim­nis.

04 / Mimi­kry / 04:56
von Raphae­la Edel­bau­er & Cori­na Cinkl
Mimi­kry bezeich­net eine Täu­schungs­stra­te­gie, um einen Über­le­bens­vor­teil zu gewin­nen. Aber was, wenn auch unse­re sog. authen­ti­sche Volks­kul­tur nur eine sol­che Täu­schung ist? Echt­heit, Iden­ti­tät und die Fra­ge was ein wirk­li­cher Öster­rei­cher ist, ste­hen auf einem Mai­baum­fest plötz­lich auf dem Prüf­stand.

05 / The Bugs Wal­king und Ravio­li / 05:00
von Nata­lie Ferch
Im post­apo­ka­lyp­ti­schen Wien sucht eine Über­le­ben­de in einem zer­stör­ten Super­markt nach etwas Ess­ba­rem. Bis es plötz­lich aus einer der Tief­kühl­tru­hen klopft.

06 / Tomor­row Never Knows / 05:00
von Frie­de­ri­ke Ken­ne­weg
Die Zukunft liegt vor uns allen wie ein lee­res Blatt Papier. Was pas­sie­ren wird, ist unge­wiss. Acht Per­so­nen erzäh­len von ihren Wün­schen, Träu­men, Plä­nen, Befürch­tun­gen, Erwar­tun­gen und Ängs­ten.

07 / Ein wah­res Glück / 04:59
von Eve­lyn Blu­men­au & Wal­ter Kreuz
Rhyth­mi­sche Pas­sa­gen und ein Stim­men­wald, der aus zahl­rei­chen Inter­view­pas­sa­gen besteht, die das The­ma Stadt fokus­sie­ren. Was ist ›wah­res Glück‹? Ist es nur fühl­bar, wenn Anstren­gung und Leis­tung im Mit­tel­punkt ste­hen?

08 / Arti­fi­zi­el­le Gazel­le / 01:51
von Tho­mas Mül­ler & Anne Krü­ger
Bericht aus dem Leben einer arti­fi­zi­el­len Gazel­le.

09 / Denk ich an Deutsch­land … was kommt / 04:58
von Anja Pen­ner
Fragt man die Deut­schen nach ihrer Zukunft, sind vie­le opti­mis­tisch. Die eige­ne Zukunft meint man beein­flus­sen zu kön­nen, das gro­ße Gan­ze nicht. Fata­lis­mus, Angst, Zöger­lich­keit machen sich breit. Ein sub­jek­ti­ves Stim­mungs­ta­bleau.

10 / Traum­frau gesucht / 04:56
von Annet­te Scheld
Begeh­ren mit Behin­de­rung – ein Mann erzählt von sei­ner Lei­den­schaft.

11 / Abtrans­port / 04:00
von Julia Urgatz
Nach einer Psy­cho­se wird das lyri­sche Ich in die Psy­cha­t­rie ein­ge­wie­sen.

12 / Letz­te Kar­te ers­te Rei­he / 05:00
von Clau­dia Weber
Eine Thea­ter­auf­füh­rung, aus der einer der Schau­spie­ler ›aus­steigt‹. Das bekommt er von sei­ner Kol­le­gin bit­ter bezahlt. Aber nicht in echt. Oder doch …?

20.50–21.15 /// Pau­se

21.15 /// Chewing Gum Makes a Demon Real­ly Hap­py / 23:23
von Simo­ne Hal­der & Ronal­das Obu­kas
Das Hör­spiel han­delt vom fes­ten Glau­ben an die haus­ge­mach­te Rea­li­tät und bleibt letzt­end­lich im rea­len Wahn­sinn ste­cken. Amen.

21.45 / Das glü­hen­de Knopf­mi­kro
Ver­lei­hung des Publi­kums­prei­ses für das bes­te Hör­spiel mit einer Län­ge bis zu 5 Minu­ten.

22.00 /// Das lan­ge bren­nen­de Mikro
Jury­ge­spräch und Ver­lei­hung des Jury­prei­ses für das bes­te Hör­spiel mit einer Län­ge von 20 bis 60 Minu­ten.

 

One comment on “Das 8. BHF 2017 – Der Ablaufplan

  1. Pingback: Kurzhörstücke nominiert – Reiseberichte, Texte, Gedichte

Kommentar verfassen