Das 5. BHF: Der zweite Tag /// Das kurze brennende Mikro

Dies­mal hat es bis kurz vor ein Uhr nachts gedau­ert, bis der Publi­kums­preis­trä­ger des kur­zen bren­nen­den Mikro fest­stand. Neun Hör­spie­le kon­kur­rier­ten in der Kate­go­rie der Hör­spie­le mit einer Län­ge zwi­schen 5 und 20 Minu­ten. Und zeit­wei­se war es noch vol­ler als am Vor­tag.

 

Lorenz Rollhaeuser, Felicia vom Kollektiv Frei_Raum. Fot: Etienne Röder

Lorenz Roll­ha­eu­ser, Feli­cia vom Kol­lek­tiv Frei_Raum. Fot: Eti­en­ne Röder

Doch bevor die­ser Wett­be­werb star­te­te, gab es noch drei Hör­spie­le die um /// Das lan­ge bren­nen­de Mikro kon­kur­rier­ten. Fea­ture-Autor Lorenz Roll­häu­ser führ­te durch den Abend, der mit dem Hör­spiel „Wir träu­men Meret“ einer Arbeit zwi­schen Audio­walk um einen Brun­nen, den Meret Oppen­heim ent­wor­fen hat, Thea­ter und Doku­men­ti­on des Schwei­zer Kol­lek­tivs Frei_Raum, einem inte­gra­ti­ven Pro­jekt, das mit unter­schied­lich befä­hig­ten und behin­der­ten Akteu­ren arbei­tet.

 

 

 

 

Regina Dürig, Christian Müller. Foto: Etienne Röder

Regi­na Dürig, Chris­ti­an Mül­ler. Foto: Eti­en­ne Röder

In den „Child­hood Sto­ries – Chi­na 2012“ von Chris­ti­an Mül­ler und Regi­na Dürig konn­te man die merk­wür­di­ge Ver­brei­tung deut­schen Kul­tur­guts in Gestalt der Mär­chen der Brü­der Grimm im gegen­wär­ti­gen Chi­na beob­a­chern.
Basie­rend auf Inter­view-Fra­ge­bö­gen ergibt sich aus dem Kom­bi­na­ti­on glas­kla­rer Field-Record­ing-Auf­nah­men aus Shang­hai und den lako­nisch gespro­che­nen Geschich­ten ein ein­druck­vol­les Pan­ora­ma der sich ver­än­dern­den chi­ne­si­schen Gesell­schaft.

 

 

Lorenz Rollhäuser, NJ Lehmann, Till Grossmann, Marie-Charlotte Schube. Foto: Etienne Röder

Lorenz Roll­häu­ser, NJ Leh­mann, Till Gross­mann, Marie-Char­lot­te Schu­be. Foto: Eti­en­ne Röder

In eine Groß­stadt, die weit weni­ger schnell wächst als Shang­hai tref­fen sich Ina (Marie-Char­lot­te Stu­be) und Jan (Till Gross­mann). Der Sound ist dre­ckig wie die Stadt und für den „Insu­la­ner“ wie die „Teil­zeit­ber­li­ne­rin“ erweist sich: „Nur Ber­lin ist auch zu viel!!!“  NJ Leh­manns Stück war ursprüng­lich als Sound­track für einen Film gedacht.

 

 

 

 

 

/// Das kurze brennende Miko

Das mit einem Stu­dio­mi­krophn von Røde dotier­te Publi­kums­preis geht an:

Buz­zer von Annet­te Scheld – ein halb­do­ku­men­ta­ri­sches Stück über einen rus­si­schen Kurz­wel­len­sen­der, der seit Jahr­zehn­ten mit klei­nen Unter­bre­chun­gen 25 Mal pro Minu­te einen Brumm­ton sen­det.

Teaser: Buz­zer

Annette Scheld, Lorenz Rollhaeuser. Foto: Josef Maria Schäfers

Annet­te Scheld, Lorenz Roll­ha­eu­ser. Foto: Josef Maria Schä­fers

 

 

 

2. Platz Der Wahn­sinn des Doku­men­ta­ris­ten von Gabi Schaff­ner – was tun, wenn die wun­der­ba­ren O-Töne, die man auf­ge­nom­men hat im digi­ta­len Nir­wa­na ver­schwun­den sind …

Teaser: Der Wahn­sinn des Doku­men­ta­ris­ten ▶ custom play­er

 

Lorenz Rollhäuser, Gabi Schaffner. Foto: Etienne Röder

Lorenz Roll­häu­ser, Gabi Schaff­ner. Foto: Eti­en­ne Röder

3. Platz Malin­ka von Johan Andrén – Malin­ka, ein rus­si­scher Dimi­nu­tiv, der Himm­beer­chen bedeu­tet.

Teaser: Malin­ka ▶ custom play­er

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