Das 4. Berliner Hörspielfestival 2012 – Die Ankündigung

/// 4. BERLINER HÖRSPIELFESTIVAL ///

Das Festival des freien Hörspiels

28. – 30. September 2012

Dock 11
Kastanienallee 79

10435 Berlin

Das Ber­li­ner Hör­spiel­fes­ti­val bie­tet einen fas­zi­nie­ren­den Ein­blick in die viel­fäl­ti­ge freie Hör­spiel-Sze­ne, in der sowohl Hör­spiel-Ama­teu­re als auch erfah­re­ne Pro­fis ver­tre­ten sind. Weit mehr als 100 Hör­spie­le, Fea­tures, Sound- und Sprach­ex­pe­ri­men­te aus dem gan­zen deutsch­spra­chi­gen Raum sind ein­ge­sandt wor­den und kon­kur­rie­ren in drei Wett­be­wer­ben um die begehr­ten Tro­phä­en und Sach­prei­se.

Das freie Hör­spiel braucht sich an kei­ne (Sende-)Konventionen zu hal­ten, an kei­ne tech­ni­schen Stan­dards, an kei­nen wohl­tem­pe­rier­ten Schau­spie­ler­ton, an kei­ne tra­dier­ten Ästhe­ti­ken. Selbst Stil­le ist erlaubt. Trotz­dem – oder viel­leicht auch des­we­gen – haben es schon eini­ge Stü­cke und Auto­ren des Ber­li­ner Hör­spiel­fes­ti­vals ins Radio geschafft.

Wer als frei­er Hör­spiel­ma­cher den­noch das Rad nicht immer wie­der neu erfin­den will, hört im Bei­pro­gramm (bei frei­em Ein­tritt) eine klei­ne Medi­en­ge­schich­te des Hör­spiels in zehn Miss­ver­ständ­nis­sen von Jochen Meiß­ner oder lässt sich von Witt­mann und Zeit­blom erklä­ren, wie man in Kennt­nis der Tra­di­ti­on das Hör­spiel­rad um ein bis zwei Umdre­hun­gen wei­ter­dre­hen kann.

Viel Ver­gnü­gen.


Infor­ma­tio­nen zu den Hörspielmacher/innen und den Stü­cken gibt es in der ›››Daten­bank.

Hier das ›››Pro­gramm

Neun Kür­zest­hör­spie­len bis maxi­mal 5 Minu­ten Län­ge wett­ei­fern am Frei­tag, den 28.9.2012 um die Gunst des Publi­kums und

/// DAS GLÜHENDE KONPFMIKRO ///

Bier­sup­pe und Mor­gen­kaf­fee füh­ren zur Kücho­kalü­pe. Ist das Sto­cken der Welt schon das Ende? Wer gewinnt im Kampf von Gwen­do­lin und Bar­bie, falls She-Tar nicht im Bies­ter-des-Schre­ckens-Gebir­ge siegt – oder ent­puppt sich alles als Miss­ver­ständ­nis um eine ent­lau­fe­ne Kat­ze? In jedem Fall gilt: The Show must go on.

 

Der Gewin­ner des Publi­kums­prei­ses wird mit einem Ori­gi­nal­kopf-Mikro­phon (OKM II clas­sic solo) von
››› SOUNDMAN im Wert von € 125 belohnt, das räum­lich ort­ba­re Auf­nah­men ähn­lich der Kunst­kopf­ste­reo­pho­nie ermög­licht.

 

In der Kate­go­rie Kurz­hör­spiel von einer Län­ge zwi­schen 5 und 20 Minu­ten geht es am Sams­tag, den 29.9.12 eben­falls um einen Publi­kums­preis, näm­lich

/// DAS KURZE BRENNENDE MIKRO ///

Sie­ben Stü­cke stel­len sich dem Urteil des Publi­kums: Ein Erzäh­ler bricht aus sei­ner Rol­le,  ein Schau­spie­ler schei­tert an einem Audio­mas­sa­c­re und künst­li­che Stim­men am Ess­ver­hal­ten von Ton­kon­ser­ven. Ob ein Auf­ent­halt im Death Car gru­se­li­ger ist als Part­ner­wahl in der Dating­kar­tei des Grau­ens ist noch die Fra­ge. Wird Detek­tiv Holst sei­nen Dop­pel­kopf fin­den oder wer­den Herr und Knecht im Salz­was­ser ersau­fen?

Die Gewin­ner dür­fen sich über ein pro­fes­sio­nel­les Audio­schnitt­pro­gramm Pre­So­nus Stu­dio One 2 Pro­fes­sio­nal im Wert von 380 € von ››› HYPERACTIVE AUDIOTECHNIK freu­en.

 

Der Preis für Hör­spie­le mit einer Län­ge von 20 bis 60 Minu­ten wird von einer hoch­ka­rä­tig besetz­ten ››› Fach­ju­ry ver­ge­ben, näm­lich:

/// DAS LANGE BRENNENDE MIKRO ///

 

Die ins­ge­samt neun nomi­nier­ten Stü­cke han­deln von der fik­ti­ven Bio­gra­phie der Trau­te Reh­län­der zu einem authen­ti­schen Kri­mi­nal­fall des Haupt­sturm­füh­rers und Mit­grün­der des Rolf Bern­hard Hol­le. Von einem Insti­tut, bei dem man nicht so recht weiß, wer Pro­band und wer Expe­ri­men­ta­tor ist, von einem futu­ro­lo­gi­schen Kon­gress, der prak­ti­scher­wei­se gleich in der Zukunft statt­fin­det. Von einem Hap­py End, dem man viel­leicht noch ent­ge­hen kann, wenn man mit offe­nen Augen und/oder schlaf­los mit einer pein­li­chen Fri­sur durchs Leben geht. Oder ist das Leben ein Fall für das Aus­gleichs­amt? Auf jeden Fall soll­te man immer noch eine Kugel im Lauf haben.

Als Preis winkt das pro­fes­sio­nel­le Stu­dio­mi­kro­phon TLM 102 im Wert von € 550 des renom­mier­ten Ber­li­ner Her­stel­lers ››› NEUMANN, der das Radio seit 1923 mit Mikro­pho­nen ver­sorgt.

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