7. Berliner Hörspielfestival – Der Ablaufplan

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/// Freitag, 22. April

18.30 /// Festivaleröffnung
Moderation: Britta Steffenhagen

18.45 /// Born to work / 57.38
von Stefanie Heim
Eine künstlerische Auseinandersetzung mit Monotonie und Fremdbestimmung in Arbeitsprozessen. Basiert auf Schlüsselerlebnissen der Autorin in einer surrealen Lagerwelt.

19.50 /// Draußen im Watt leg ich dich hin / 41.52
von Dominik Busch
Wenn ich morgen verliere, bringe ich mich um, denkt Tom. –  Darf eine Frau die Pille absetzen, ohne ihrem Mann etwas zu sagen? fragt sich Anna. – Es gibt Leichteres, als einen Menschen zu töten, den man liebt, findet Max …

20.45-21.15 /// Pause

21.15 / Der MikroFlitzer
Der schnellste Wettbewerb der Mikrohörspiele mit einer maximalen Länge von 60 Sekunden. Das Publikum wählt seinen Favoriten. Die Stücke in alphabetischer Reihenfolge nach Autoren sind schon jetzt auf unserer Soundcloud vorzuhören:

Sind Wahlen wirklich nötig? Abär sischer! / von Thommi Baake
Spiderman / von Eva-Maria Baumeister
Wahlen sind nötig / von Matthias Baxmann
Walen / von Ennogalki
Kundus / von Dietmar Füssel
Maries Geburtstag / von Chrizzi Heinen
Heimatfront / von Hörfix23
Terra Gotta 3 / von Hans Kämmerer
Graded / von Samir Khoury
Lux / von Niki Matika
Das Dorf der Schlepper / von Owl yeah
Ab heute wird geschleppt / von Anja Penner
Flammenko / von Stephan Roiss
Kongo Bongo / von Robert Schoen

21.55-22.00 /// Pause

22.00 /// Die Sternensaat / 43:19
von Max Lange
Dystopisches Sci-Fi-Hörspiel, dass sich mit ideologischen und sozialen Umbrüchen in Deutschland des 20. Jahrhunderts auseinandersetzt. Stockhausen meets Nietzsche meets Hippies im Weltraum.



 

/// Samstag, 23. April

18.30 /// Begrüßung
Moderation: Robert Schoen

18.35 /// Wer lacht wird erschossen! / 20.22
von Georg Smalehans
Es wird der Kampf um und die Suche nach Bedeutung – auch mit dem Körper – geführt. Bis die Luft wegbleibt. Und vielleicht ein kleines Stück darüber hinaus. Helene F. war gestern.

19.00 // Das kurze brennende Mikro
Der Wettbewerb der Kurzhörspiele mit einer Länge von 5-20 Minuten. Das Publikum wählt seinen Favoriten.

01 // Nicht mit uns! / 13.14
von Matthias Abel
Zwei Stimmen weigern sich, Teil eines Hörspiels zu werden. Doch die Geräusche einer Stadt dringen in ihre Isolation ein und verstricken sie in eine absurdistische, klangliche Selbsterkundung der Stadt.

02 // Lügen haben krumme Beine / 13.06
von Matthias Baxmann
»Man zieht an jedem Finger, so oft es knackt, so oft hat man an dem Tage schon gelogen.« Schon mal ausprobiert? Was tun, wenn die Finger dazu nicht ausreichen?

03 // Structures of Nature / 16.16
von Martin Gerigk
Eine Hörcollage aus Textsequenzen und Klängen, die durch mikro- und makroskopische Strukturen der Natur führen. Ein sinnlicher Rundgang durch filigrane innere Landschaften.

04 // A destruction that cannot go back / 16.51
von Mia Frimmer
Drei Griechinnen sprechen über die Auswirkungen der Finanzkrise in ihrem Land.

05 // Herbert Stencil und V. / 11.39
von Ralf Haarmann
Der Titel bezieht sich auf Thomas Pynchons Buch »V«. Stencil verfolgt auf seiner obsessiven Suche nach V. immer abwegigere Hinweise und baut sie in sein Hirngespinst ein.

20.45-21.15 /// Pause

21.15 // Das kurze brennende Mikro  – Fortsetzung

06 // Verschwendung / 10.22
von Antje Meichsner
Verschwendung als Gegenstrategie gegen die protestantische Ethik und Leistungsdruck wandelt sich in neoliberale Formen der Lebensstilfindung: Selbstoptimierung, Hedonismus, Identität durch Konsum.

07 // Bartleby – Der Schreiber / 10.00
von Nick Lehmann
Bartleby – Der Schreiber, der mit seinem formelhaften »I would prefer not to« jegliche Tätigkeit außer Kraft setzt, ist unter uns. Gewähren wir ihm Gastfreundschaft oder lieber nicht?

08 // Sekundenschlaf – eine Radiowellen-Navigation / 11.33
von Leo Hofmann & Anastasia Ioannidis
Das Stück jongliert mit der Semantik von Geräuschen und Klängen. Eine Stimme führt uns wie eingenickte Geisterfahrer durch eine dreiteilige Beweisführung.

09 // Als der Fuchs dem Hasen gute Nacht sagte / 18.14
von Hanna Romanowsky
Bei den Tieren im Wald verhärten sich die Fronten, nachdem sie einigen Klimaflüchtlingen Asyl geboten haben. Nun ist auch noch ein Mord geschehen – die Verwicklungen reichen bis ganz nach oben.

10 // The Great Groheinz / 08.07
von Markus Riexinger
Regisseur Friedbert Lampengulasch hat ein Problem: seinen größenwahnsinnigen Schauspieler Ernst Groheinz.

22.45-23.15 /// Pause

23.15 /// Preface: Demonstration / 23.03
von friendly fire
Wie klingt Protest? Wie bringt er die Verhältnisse zum Tanzen? Eine Collage aus Chören, Pfiffen, Lachen, Perkussion, Ambient und Noise während der Anti-Legida-Demonstrationen.

23.45 /// Das kurze brennende Mikro – Verleihung des Publikumspreises

 


 

/// Sonntag, 24. April

18.30 /// Begrüßung
Moderation: Hermann Bohlen

18.35 /// Radio Meta / 59.50
von Noah Sow
Noah Sow spricht und singt vier erfundene Formatradiosender: Nachrichten, katastrophale Interviews, Musiktitel … Schwarzer Humor meets Auflaufenlassen von Unterhaltungsmedien.

19.45 / Das glühende Knopfmikro
Der Wettbewerb der Kurzhörspiele mit einer Länge bis 5 Minuten. Das Publikum wählt seinen Favoriten.

01 / Die Peter-Neururer-Jugend / 03.34
von Friedemann Dupelius
Die Peter-Neururer-Jugend gibt der Welt ihre Gründung und ihre Ziele bekannt. Sie wird aggressiv-kämpferisch gegen den modernen Fußball vorgehen. Sie wird erfolgreich sein.

02 / Es ist der Alltag / 04.53
von Armin Chodzinski
Es ist der Alltag. Die Tochter des Thomas Mann schildert den Alltag während draußen der Chor singt: »Nous sommes la, nous sommes la, nous sommes la Malkontentista!«

03  / Ich suche meinen Vater / 05.00
von Mariola Brillowska
Ein Nachmittag in Hamburg: Erschöpft kam ich von meinem Job als Jugendberaterin. Da tauchten der 13jährige Oskar und die 10jährige Bela auf … Ich musste mich um die betrunkene Bela und den alleingelassenen Oskar kümmern. Und ich machte mich auf die Suche nach ihren prominenten Vätern.

04 / Gegen das Gefrorene / 02.36
von Jurate Braginaite
Eine Stimme, die sich für die Einsamkeit ausspricht.

05 / Der Schuldenbuckel / 04.25
von Robert Schoen
Erwin Mittnacht lebt in Paris. Seit Jahren versinkt er dort immer tiefer in die Schuldenmalaise. Zum Glück gibt’s unten an der Ecke die Amigo-Bar. Da könnte heute noch was gehen …

06 / verebben der wörter / 04.25
von Blablabor
ein wort wird gewendet, ausgefaltet, umgestülpt. es wird übersetzt in ton, geräusch, impuls, pattern; überspielt und übersungen. erneut überschrieben. bis es an seiner eigenen melodie verebbt.

07 / Zurück – ein Miniaturhörspiel / 03.12
von Maria Antonia Schmidt
»Zurück« ist eine Momentaufnahme von einer Erde nach dem Menschen. Die Natur erobert sich die Welt zurück: Gemäuer, Straßen, Gleise, Kasinos, Kaufhäuser, Banken …

08 / Annette, Rolf und der Gesprächsbedarf / 05.00
von Frank Schültge & Christian Berner
Annette und Rolf gehen zum Paartherapeuten.

09 / Demon says /04.59
von Owl yeah
Schizophrenie. Wie erleben Patienten auditive Halluzinationen? Wie geht man während dem Anfall mit dem Dämon um und umgedreht? Eine englischsprachige Found-Footage-Collage aus Kommentaren Betroffener.

10 / faire de paris / 00.50
von Georg Smalehans
Die O-Ton-Collage aus der Nacht vom 13. November 2015 verarbeitet die Livebilder aus Paris und hiesige Fernsehwerbung. Beide Seiten kämpfen um unsere Aufmerksamkeit.

11 / s/t / 03.15
von Stephan Roiss
Soliebsismus.

21.00-21.15 /// Pause

21.15 /// Aber trotzdem, trotzdem, der Vater war mir immer der Vater / 30.32
von Inés Burdow
Väter und Söhne – ein universelles Thema – zwischen Konflikt und Liebe, Konkurrenz und Loslassen. Eine Collage.

22.00 /// Das glühende Knopfmikro – Verleihung des Publikumspreises

22.15 /// Das lange brennende Mikro – Verleihung des Jurypreises 

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